Zugabe-Preis der Körber Stiftung

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Selten hat eine Preisverleihung so bewegt und konnte zugleich erheblich überraschen. Dabei waren noch nicht mal die tollen Preisträger und Ihr Engagement das wirklich Überraschende, sondern viel mehr der Impuls, die Botschaft, der von dieser Preisverleihung ausging.

Wenn der Gründer eines Marktforschungsinstitut sich um eine ganzheitliche Verbesserung von Bildung, Auskommen und sozialer Teilhabe in Afrika erfolgreich einbringt, eine Mutter alle hoffnungslosen Argumente verwertet um Ihrer behinderten Tochter einen aufrechten Gang zu ermöglichen, ein Geschäftsführer in das Gefängnis geht um den Insassen kompetente Weiterbildung angedeihen lässt um diesen eine wirtschaftliche Existenz zu ermöglichen und eine Dienstleisterin am Menschen erkennt welche Potentiale sich durch Senioren-Assistenten für die Gesellschaft bergen lassen, dann sollten Sie die Kommentare zu den Preisträgern des Zugabe Preises der Körber Stiftung 2019 lesen.

Aufbruch statt Tristesse, Morgenluft statt Ausklang im Abklingbecken des Berufslebens haben alle vier Preisträger bewiesen. Die Schaffenskraft, nach einem bereits erfolgreichen Berufsleben eine neue Aufgabe zu stemmen, die allen Preisträgern innewohnt, ist zu bewundern. Das dann auch noch die soziale Verantwortung und das nachhaltige Engagement geradezu einhergeht mit der Fähigkeit sich völlig neue und ungewohnte Themen zu erschließen, lässt viele junges Startup Firmen erblassen.

Der demografische Wandel und die Überalterung der Gesellschaft wirkt auf einmal gar nicht mehr so bedrohlich, wenn man erfahren darf was die Preisträger mit ihrem fortgeschrittenen Erfahrungsschatz einzubringen verstehen. Hartnäckigkeit, lebenslanges Lernen, Neugierigkeit, Resilienz und Innovationskraft werden deutlich, wenn man sehen darf wie manche Menschen für andere wirken. Eine Botschaft voller Kraft und Mut, wahrlich preiswürdig und vorbildlich.

Schön das die Körber-Stiftung dies erkannt und gewürdigt hat!